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Auer Witte Thiel: „Die Rechte von Passagieren bei Flugausfällen“

München, im Juni 2010: In weiten Teilen Europas hat der isländische Vulkanausbruch zu Sperrungen des
Luftraumes und damit zu Flugausfällen geführt. Da die Gefahr von Flugausfällen
durch Vulkanasche immer noch hoch bleibt, informieren die Münchner
Reiserechtsexperten der Kanzlei Auer Witte Thiel über die Rechte von
Passagieren bei eventuellen Flugausfällen.

Die Rechte von Flugpassagieren bei Ausfällen werden grundsätzlich in der
Fluggastrechte-Verordnung der EU (Nr. 261/2004) geregelt, wie die Anwälte bei
Auer Witte Thiel informieren. Hinzu kommen bei Pauschalreisen reiserechtliche
Bestimmungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 651a ff.). Die
Fluggastrechte-Verordnung findet laut Auer Witte Thiel Anwendung, solange der
Flug von einer deutschen Fluggesellschaft oder der Fluggesellschaft eines
EU-Staates durchgeführt wird. Unabhängig davon gilt die Verordnung immer, wenn
sich der Abflugort innerhalb der EU befindet, so Auer Witte Thiel.

Flugpassagiere, die keine Pauschalreise, sondern einzelne Tickets gebucht haben, haben sich bei der
entsprechenden Fluggesellschaft zu melden, so Auer Witte Thiel. Bei einem
Flugausfall wie aktuell aufgrund von Vulkanasche hat der Fluggast die Wahl, ob
er den Preis zurückerstattet haben möchte, um z.B. mit der Bahn die Reise
fortzusetzen oder eine kostenlose Umbuchung auf einen späteren Flug wünscht. Im
Falle der Umbuchung hat der Fluggast laut Auer Witte Thiel Anspruch auf
Betreuungsleistungen wie Verpflegung, zwei kostenlose Telefonate bzw. Faxe oder
E-Mails sowie notfalls eine Hotelunterbringung.

In dem Zusammenhang betont Auer Witte Thiel, dass in diesem Fall kein Anspruch auf eine weitere
Ausgleichszahlung durch die Fluggesellschaft besteht: Eine Sperrung des
Luftraumes wegen der Aschewolke stellt laut Auer Witte Thiel einen so genannten
„außergewöhnlichen Umstand“ dar. Auch sonstige Schäden, z.B. durch einen
versäumten Geschäftstermin, sind nicht erstattungsfähig. Auer Witte Thiel weist
darauf hin, dass die meisten EU-Fluggesellschaften im Internet die Möglichkeit
einer kostenlosen Stornierung oder Umbuchung anbieten, sowie grundsätzlich die
Ansprüche nach der Fluggastrechte-Verordnung erfüllen.

Auch pauschal reisende Urlauber können nach der EU-Fluggastrechte-Verordnung Ansprüche gegenüber
Fluggesellschaften geltend machen. Beim Ausfall von Flügen können diese
beispielsweise eine kostenlose Umbuchung des Fluges sowie Betreuungsleistungen
wie Verpflegung oder, wenn nötig, auch eine Hotelunterbringung verlangen. Die
Erstattung des Flugpreises kann allerdings nicht von der Fluggesellschaft direkt
gefordert werden, so Auer Witte Thiel. Hier
seien vielmehr Ansprüche gegenüber dem Reiseveranstalter vorrangig.

Nach Angaben von Auer Witte Thiel können sowohl Veranstalter wie Fluggast die Reise
aufgrund von „höherer Gewalt“ stornieren, wenn der Hinflug wie aktuell wegen
der Vulkanasche ausfällt.

Vorleistungen seitens des Veranstalters wie z.B. Hotelbuchungen sind dann je
zur Hälfte vom Veranstalter und vom Reisenden zu bezahlen, informieren die
Anwälte von Auer Witte Thiel. Wird vor
der Rückreise der Rückflug annulliert, kann die Reise ebenfalls wegen höherer
Gewalt beiderseits storniert werden. Laut Auer Witte Thiel ist der Veranstalter jedoch
dazu verpflichtet, den Reisenden zurückzubefördern. Veranstalter und Reisender müssen
sich eventuelle Mehrkosten teilen. Diese Ansprüche gegenüber dem
Veranstalter können Reisende auch verlangen, wenn die
EU-Fluggastrechte-Verordnung keine Anwendung findet, zum Beispiel bei einem
Rückflug aus einem Nicht-EU-Land mit einer Fluggesellschaft aus einem
Nicht-EU-Land. Je nach individuellem Fall können ggf. auch Ansprüche gegen die
Fluggesellschaft erhoben werden, wissen die Reiseexperten von Auer Witte Thiel
aus Erfahrung.

Über Auer Witte Thiel

Die
Kanzlei Auer Witte Thiel hat jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet Reiserecht und
vertritt unter anderem eine der größten europäischen Kreuzfahrtgesellschaften.
Die Kanzlei gliedert sich in zwei unterschiedliche Kompetenzbereiche: die
Kanzlei für Forderungsmanagement und die Kanzlei für Wirtschaftsrecht. So sind
die Rechtsanwälte von Auer Witte Thiel in den Kernbereichen Miet- und
Immobilienrecht, Reiserecht, Presse- und Verlagsrecht, Verbraucherkreditrecht
und Wettbewerbs/Markenrecht ebenso sachkundig und erfahren wie im gesamten
Bereich des Forderungsmanagements.

Kontakt

Auer Witte Thiel Rechtsanwälte
Rechtsanwalt Tobias Steiner
Bayerstraße 27
80335 München
Telefon: 089/59 98 97 60
Telefax: 089/550 38 71
E-Mail:kontakt@auerwittethiel.de
Web: www.auerwittethiel.de
www.auerwittethiel-flugausfall.de


Geschrieben am 01.06.2010 von admin in * Allgemein.