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Burger sind besser als ihr Ruf – Wo gesundes Essen draufsteht, ist machmal keines drin

Köln – Diskussionen um Fastfood gibt es wie Sand am Meer. Neuestes Beispiel: Burger sind gar nicht so schlimm. Nachzulesen bei Focus Online http://www.focus.de. Dort werden die Ergebnisse einer Studie vorab präsentiert, die das unterschiedliche Essverhalten von Burger- und Sandwichkonsumenten untersucht hat. Ergebnis: Sandwichkonsumenten langen besonders bei dickmachenden Getränken und kalorienreichen Desserts besonders stark zu. „Die Studie ist natürlich etwas oberflächlich. Es kommt auch immer darauf an, was man neben seinen Hauptmahlzeiten darüber hinaus anbietet“, sagt Ulrich Overdiek, Inhaber des Kölner Unternehmens Vivamangiare Wellfood http://www.vivamangiare.de.

Die 46 Teilnehmer der Studie wurden in zwei Gruppen geteilt. Die eine bekam Gutscheine für eine Sandwich-Kette, die andere für eine Burger-Kette. Die Teilnehmer mussten entscheiden, ob sie zusätzlich noch ein Getränk oder einen Nachtisch bestellen wollten und anschließend ihre verzehrten Kalorien schätzen. Es stellte sich heraus, dass Getränke und Desserts bei den Sandwich-Essern deutlich häufiger bestellt wurden. Zusätzlich verschätzten sich die Verzehrer des vermeintlich gesunden Sandwichs bei der Kalorienzählung gewaltig. Ein Grund dafür ist auch die Tatsache, dass das verzehrte Sandwich mehr Kalorien aufweist als der Burger. Overdiek: „Viele der Konkurrenten benutzen beispielsweise kein Vollkornbrot oder bieten stark gezuckerte Saucen an, was die vergrößerte Kalorienanzahl erklärt. Wir bei Vivamangiare benutzen nicht nur Vollkornprodukte. Als Anbieter gesunder Speisen verzichten wir auf Softdrinks und kalorienreiche Nachspeisen und bieten auch keine stark zuckerhaltigen Saucen an.“ Doch nicht nur der Inhalt der angebotenen Speisen ist für den Kunden interessant. Wer auf sein Gewicht achten möchte, muss eisern Kalorien zählen. Denn Abnehmen beginnt im Kopf „Ein Trugschluss ist, zu glauben, dass jede Fastfood-Kette, die gesundes Essen propagiert, auch gesundes Essen anbietet. Salatbars sind da schon das Beste, was es bisher gab. Vivamangiare ist hier bislang das konsequenteste Angebot von allen. Zudem schreiben wir die Kalorienzahl auf unser Produktangebot. Bei uns hat der Kunde demnach volle Nährwert-Kontrolle“, sagt Overdiek.

Laut Pierre Chandon vom INSEAD in Frankreich und Brian Wansink von der Cornell-Universität in Chicago, die Focus Online zitiert, bedienen sich viele Fastfood-Ketten eines einfachen Tricks, dem so genannten Halo-Effekt. Die Ketten werben mit gesundem Essen. Der Kunde isst in Folge dessen schlichtweg mehr, der Umsatz der einzelnen Restaurants steigt. Ein ähnliches Phänomen wie bei Light-Zigaretten. Auch hier wurde festgestellt, dass der Konsum nicht gleich „gesünderes Rauchen“ bedeutet. Denn Konsumenten solcher Light-Zigaretten rauchen im Schnitt einfach mehr. Dies würde auch erklären, warum die Anzahl der übergewichtigen Erwachsenen in den USA ansteigt, obwohl immer mehr US-Bürger kalorienarmes und gesundes Essen zu sich nehmen. Dies Ergbenis geht auf eine Untersuchung des National Center for Health Statistics zurück, berichtet Focus Online.


Geschrieben am 06.09.2007 von admin in * Allgemein.