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Die neuen Alleskönner

Multifunktionale Etiketten verbessern Frische-Management und Diebstahlschutz

Balingen, 14. Mai 2009 – Die Erwartungshaltung des Kunden übertreffen: Mit diesem Anspruch stellen sich immer mehr Unternehmen dem Wettbewerb – und setzen dabei auf den Einsatz modernster Technik und Logistik. Ohne intelligente und multifunktionale Etiketten geht beispielsweise im Einzelhandel nichts mehr. „Vom Diebstahlschutz bis zum Frischwaren-Management kommt der Handel ohne multifunktionale Etiketten nicht mehr aus, sie sind Dreh- und Angelpunkt moderner Warenkennzeichnung“, sagt Marc Büttgenbach, Vertriebsleiter Labels and Consumables beim Technologiehersteller Bizerba mit Hauptsitz in Balingen.

Im Lebensmitteleinzelhandel dienen so genannte Time Temperature Indicator (TTI) als Frischeanzeige. „Der Indikator stellt den Bezug zwischen Zeit- und Temperaturverlauf her und erweitert entscheidend das wenig verlässliche Mindesthaltbarkeitsdatum“, erläutert Büttgenbach. „TTI erlaubt einen Frische-Check für die komplette Produktions- und Lieferkette, aber vor allem auch für den Endverbraucher. Damit kehrt Vertrauen zurück“, schildert Büttgenbach einen weiteren Vorzug des Bizerba TTI-Systemetiketts. Zudem könne der Handel sicher nachvollziehen, ob ein Produkt noch als frisch angeboten werden könne. Unterschiedliche Verfärbungsgrade erlauben dabei, die Ware nach Frischegraden zu sortieren. TTI, so Büttgenbach, ermögliche einen Qualitätssprung im Frische-Management. „Der Kunde bekommt die Sicherheit, dass ihm gut konditionierte Ware angeboten wird.“

Die neue Etikettengeneration kann aber noch mehr. Mittels Radio-Frequency-Identifikation, kurz RFID, werden sie zur Schaltstelle der Unternehmenslogistik. Schachteln, Paletten, Lagerplätze, Regale und einzelne Produkte können ohne menschliche Eingriffe über die unternehmensinternen und externen Rechnernetze kommunizieren. Elektronische Chips unter dem Etikett, so genannte Transponder, speichern die genauen Produktdaten und können ohne Sichtkontakt über Funk ausgelesen werden. „Sobald eine mit einem RFID-Etikett versehene Ware von einem Kunden gekauft und ausgebucht wird, zeigt das System diese Information je nach Konfiguration im Lager und im Backoffice an. Das Servicepersonal kann zielgerichtet entstandene Lücken in den Regalen beseitigen und neue Ware einsortieren“, berichtet Marc Büttgenbach. Auch eine Inventur müsse nicht mehr manuell und mit großem Zeitaufwand durchgeführt werden. Selbst falsch zurückgestellte Ware lasse sich lokalisieren und wieder an den richtigen Platz bringen. Und auch vor Langfingern schützt RFID: „Wird der Code eines Produktes beim Bezahlen an der Kasse nicht sozusagen entsperrt, wird durch den Transponder-Kontakt beim Verlassen des Geschäfts Alarm ausgelöst“, erläutert Büttgenbach. Neu bei Bizerba: selbst bestehende Etiketten des Kunden, die er heute nutzt, können über eine neu bei Bizerba aufgestellt Maschine mit Transpondern versehen werden, sodass für den Einsatz von RFID keine weiteren oder andersartigen Etiketten erforderlich sind.

Zunehmende Bedeutung gewinnen Etiketten auch beim Schutz vor Manipulation. Werden so genannte TE-Etiketten (temper evident) auf die Produktverpackung aufgebracht, lassen sie sich nicht mehr spurlos vom Untergrund ablösen. „Das synthetische Papier besteht aus mehreren hauchdünnen Lagen. Der entstehende Verbund zerfasert beim Ablösen, da wir in der eigenen Laminatproduktion einen besonders starken Klebstoff benutzen. Dieser ist das A und O für das wirksame Funktionieren“, erklärt Büttgenbach. Die Etiketten würden das illegale Umpacken der Ware erschweren: „Diese Technologie nutzen besonders die Hersteller exklusiver Lebensmittel, vom argentinischen Steak bis zu hochwertigen Süßigkeiten. Aber auch Produkte wie CDs, Parfüms und technische Geräte lassen sich damit sichern“, so Büttgenbach weiter. Die Möglichkeit, mehrlagige Etiketten aufzubringen, steigere die Möglichkeiten, dem Kunden zusätzliche Informationen mitzugeben. Man könne nahezu eine kleine Broschüre aufdrucken, meint Büttgenbach, mir Rezeptvorschlägen, Inhaltsstoffen eines Produktes oder sogar Gewinnspielen, die sich beim Abziehen der einzelnen „Seiten“ zeigen.

Unabhängig von der Etikettenfunktion hat sich in den letzten Jahren auch ihre Konsistenz verändert. Traditionell bestehen Klebe-Etiketten aus Papier, Klebstoff und einem Trägerband (Liner). Die moderne Linerless-Technik von Bizerba hingegen verzichtet auf Trägermaterial, das, so Büttgenbach, „40 Prozent des Platzes auf einer Rolle verschwendet. Linerless-Rollen haben eine Lauflänge von 65 Metern, herkömmliche Etiketten hingegen eine von 40 Metern. Weniger Rollenwechsel bedeuten weniger Ausgaben“. Der Kunde spare außerdem die Abfallentsorgungskosten für das Trägermaterial. Schließlich seien die Linerless-Etiketten nicht mehr auf ein bestimmtes Format festgelegt, die Größe richte sich nach den aufgeführten und vom Kunden gekauften Waren. Die Etiketten können mehrfarbig ausgeliefert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, das jeweilige Firmenlogo direkt in den Bon-Kopf auf das Linerless-Material zu drucken, wodurch das Unternehmen Papier und mithin bares Geld spare.

Auch für das Aufbringen auf ein Produkt oder eine Verpackung eines Etiketts hat Bizerba intelligente Lösungen entwickelt. Denn mit der so genannten C-wrap-Etikettierung können alle Inhalte nicht nur auf einem einzigen Etikett, das die Verpackung von bis zu drei Seiten umschließt, dargestellt werden. Das Etikett dient zudem als Verschluss, beispielsweise für Kunststoffverpackungen von Fertigspeisen wie bereits zubereiteten Salaten aus der Frischetheke. Für den Handel ist auch hier ein Kostenvorteil zu verzeichnen: „Durch die Darstellung aller notwendigen Informationen auf nur einem Etikett werden Auszeichnungsfehler vermieden. Außerdem kann die Lagerhaltung von zwei auf ein Etikett reduziert werden“, schildert Büttgenbach die Vorteile dieses Systems.

Über Bizerba:

Bizerba ist ein weltweit operierendes, in vielen Bereichen marktführendes Technologieunternehmen für professionelle Systemlösungen der Wäge-, Etikettier-, Informations- und Food-Servicetechnik in den Segmenten Retail, Food-Industrie, produzierendes Gewerbe und Logistik. Branchenspezifische Hard- und Software, leistungsstarke netzwerkfähige Managementsysteme sowie ein breites Angebot von Labels, Consumables und Business Services sorgen für die transparente Steuerung integrierter Geschäftsprozesse und die hohe Verfügbarkeit der Bizerba spezifischen Leistungsmerkmale.

Mit über 3.100 Mitarbeitern, Beteiligungen an insgesamt 29 Gesellschaften in 22 Ländern und 60 Ländervertretungen weltweit setzte die Bizerba GmbH & Co. KG 2007 im Konzern 430 Mio. EUR um. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Balingen, weitere Fertigungsstätten befinden sich in Meßkirch, Bochum, Wien (Österreich), Pfäffikon (Schweiz), Mailand (Italien), Shanghai (China), Mumbay (Indien), Forest Hill (USA) und San Louis Potosi (Mexiko).

Kontakt:

Bizerba GmbH & Co. KG
Claudia Gross
Director Marketing Communication
Wilhelm-Kraut-Straße 64
D-72336 Balingen
Telefon +49 7433 12-33 00
Telefax +49 7433 12-5 33 00
email: claudia.gross@bizerba.com
Internet: www.bizerba.com

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Geschrieben am 14.05.2009 von admin in * Allgemein.