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Familienunternehmer im Druckereigewerbe dominant – Tatmenschen mit enger Bindung zur Heimat

Köln – Über 95 Prozent aller deutschen Unternehmen sind Familienunternehmen, sie erwirtschaften 41,5 Prozent aller Unternehmensumsätze und stellen etwa 57,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigtenverhältnisse. Stefan Heidbreder von der Stuttgarter Stiftung Familienunternehmen http://www.familienunternehmen.de zählt sie zu den „Hidden Champions“ in Deutschland, sie seien die eigentlichen Wirtschaftsmotoren und Jobmaschinen, über die die Presse kaum berichtet. „Diese Unternehmen zeichnen sich durch eine traditionsreiche Bindung an ihr Heimatland aus – und an ihre Belegschaft“, sagte Kanzlerin Angela Merkel beim Mittelstandstag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

Besonders dominant sind inhaber- und familiengeführte Unternehmen im Druckereigewerbe. So wird die DFS Druck Brecher GmbH http://www.dfs-druck.de in Köln schon von der dritten Familiengeneration geführt. DFS hat sich seit 1975 vom reinen Drucksachenvertrieb über den Einfarben-Druck zur High-Tech-Druckerei entwickelt. „Seit gut zwei Jahren platzt unser Betrieb aus allen Nähten und wir haben uns entschlossen, eine neue Betriebsstätte in Köln zu bauen. So bieten wir neben unserer Druckerei auch eine professionelle hausinterne Weiterverarbeitung und ein modernes Hochregallager für die gesamte Werbeartikellogistik – alles aus einer Hand“, verkündete DFS-Geschäftsführer Georg Brecher bei der Einweihung der neuen Betriebsstätte.

Keine elf Monate nach dem Bauantrag und nach gerade acht Monaten Bauzeit druckt DFS rund um die Uhr auf 20 Druckwerken und hat seine Belegschaft in den vergangenen Monaten auf 60 Mitarbeiter aufgestockt. Allein 20 Arbeitsplätze wurden in den vergangenen vier Monaten geschaffen. Zahlen, die auch bei der Politik Würdigung finden. Oberbürgermeister Fritz Schramma http://www.stadt-koeln.de unterstrich beim Festakt, dass der Neubau nicht nur ein wichtiger Schritt in der Firmengeschichte des kölschen Familienunternehmens sei, „sondern auch ein wichtiges Zeichen für Köln, trägt er doch mit zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes bei.“ Engagierten, flexiblen, mit dem Standort eng verbundenen Unternehmen sei es zu verdanken, dass Köln „heute eine traditionsreiche und zugleich dynamische Wirtschaftsmetropole ist“, so Schramma. Flexibilität und Kostenbewusstsein, Innovationsfreude und Gespür für Kundenwünsche zeichneten erfolgreiche Unternehmen wie Brecher seit Jahrzehnten aus, dessen Gründer er in Anlehnung an den amerikanischen Automobilpionier Henry Ford bescheinigte, zur rechten Zeit unternehmerische Entscheidungen getroffen zu haben: „Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind“, zitierte er Henry Ford.

„Entlang der gemeinsamen Geschichte ließen sich beeindruckende technische Entwicklungen in der Printmedien-Industrie erzählen“, sagte Harald Weimer, Leiter der Region West bei Heidelberger Druck http://www.heidelberg.com, die mit DFS seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet. Im schnelllebigen und flüchtigen Internet-Zeitalter gelte der Satz „Druck macht Eindruck“ mehr denn je. Eindrucksvoll seien auch die Macher-Qualitäten des Firmengründers Georg Brecher. „Tatmenschen“ nannte er die Unternehmerfamilie, „bei denen eine Verhandlung auch noch per Handschlag besiegelt werden kann, weil das gegebene Wort verlässlich ist. Weil getan wird, was gesagt wurde.“

Die Pflege der Kundenbeziehungen werde hier nicht zur Wissenschaft erhoben. Brecher selbst, der als junger Mann lieber Schauspieler als Buchdrucker geworden wäre, brachte die Kundenbeziehungen auf einen prägnanten Satz: „Er ist nie für uns da, sondern wir für ihn.“ Das Geheimnis des Erfolgs, so Weimer, liege vor allem „bei den Menschen und ihrer Einstellung zu dem, was sie tun. Und die ist bei DFS vorbildlich“.

Durch Innovation, stetigen Wandel und Modernisierung sowie mit hoch motivierten und leistungsstarken Mitarbeitern konnte sich DFS zu einem der erfolgreichsten Mediendienstleister in Köln entwickeln: „Auch Mut und Risiko der Unternehmerfamilie gehören nach wie vor dazu, denn besonders die Investitionen in moderne Vorstufen- und Drucktechnik sind in dieser Branche schnell im siebenstelligen Bereich angekommen. Dazu kommt, dass die Investitionszyklen aufgrund der voranschreitenden Technik und Automatisierung immer kürzer werden: Computer und Software innerhalb von zwei Jahren, Druckmaschinen spätestens nach sechs bis acht Jahren“, sagte Oliver Curdt, Geschäftsführender Vorstand Verband Druck und Medien Nordrhein-Westfalen http://vdmnrw.de. Das bei Brecher auch die Investitionen ins Personal nicht zu kurz kommen, belege die Tatsache, das die Mitarbeiter immer wieder auch mit Hilfe des Verbandes geschult werden und dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren zahlreiche Lehrlinge mit Erfolg ausgebildet hat.


Geschrieben am 26.10.2007 von admin in * Allgemein.