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IT-Unternehmen brauchen Fachkräfte – Gute Berufsaussichten in einer totgesagten Branche

Bonn/Köln – IT-Unternehmen haben ein Problem. Ihnen fehlen Experten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) http://www.bitkom.de. Einem Berufszweig, dem vor wenigen Jahren noch düstere Zukunftsszenarien ausgemalt wurden, versprechen Experten jetzt rosige Zeiten. „Die Studentenzahlen in den IT-Bereichen sind in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Man kann in der Tat in der Branche von einem regelrechten Fachkräftemangel sprechen“, sagt Marc Emde, Geschäftsführer der Kölner Kirch Personalberatung http://www.kirchconsult.de.

„Der entstandene Bedarf an Fachkräften kann aufgrund der geringen Zahl an Hochschulabsolventen nicht ausreichend befriedigt werden. Hinzu kommt, dass die vorhandenen Absolventen vielfach zu wenig Erfahrung mit der Arbeit an konkreten Projekten haben und trotz langem Studium kaum Unternehmensluft geschnuppert haben“, sagte Prof. Dr. Hubert Schüle, Professor für Wirtschaftsinformatik und E-Business an der Privaten Fachhochschule Göttingen (PFH) gegenüber dem Fachmagazin ChannelPartner http://www.channelpartner.de. Das Ende des Internethypes bedeutete für viele Fachkräfte den Jobverlust. Daraus resultierte ein Imageschaden für die Branche, der die Studienanfänger in andere Fachbereiche trieb. Die jetzige Situation lässt vermuten, dass Deutschland den Anschluss an boomende IT-Nationen wie China und vor allem Indien zu verlieren droht. Auch Emde sieht das Heranbringen junger Menschen an IT-Berufe als Lösung des Problems: „Die Branche muss Studienanfängern das Gefühl geben, dass sie sich in IT-Berufen entfalten und entwickeln können. Wichtig ist aber auch, dass neben dem Studium bereits de Möglichkeit besteht, Erfahrungen in der Praxis zu sammeln.“ Absolventen haben vielfach zu wenig Erfahrung mit der Arbeit an konkreten Projekten und haben trotz langem Studium kaum Unternehmensluft geschnuppert, sagt auch Prof. Dr. Schüle.

Der Anschluss an große IT-Nationen kann laut Emde wieder hergestellt werden. „Wenn es uns gelingt, wieder junge Menschen für IT-Berufe zu begeistern, ist es die Aufgabe, sie qualitativ hoch auszubilden. Neben dem eigentlichen Programmierwissen müssen die Absolventen auch Kenntnisse aus anderen Bereichen mitbringen, zum Beispiel betriebswirtschaftliche. Wichtig sind zudem auch studienbegleitende Praktika“, so Emde. „Als Hochschule versuchen wir durch Schulkooperationen unseren Beitrag zur Korrektur des scheinbar unattraktiven Berufsbereichs zu leisten. In Informationsveranstaltungen und Workshops lassen wir Oberstufenschüler Hochschul- und IT-Managementluft schnuppern, um frühzeitig das Bild in den Köpfen zukünftiger Leistungsträger zu korrigieren“, erklärt Schüle gegenüber ChannelPartner. Emde hält das für den richtigen Ansatz. Die Studenten wüssten dann bereits zu Beginn des Studiums, wohin die Reise geht.


Geschrieben am 30.08.2007 von admin in * Allgemein.