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Kein Anschluss: Digitale Wüste in ländlichen Gemeinden

Bürgermeister unter Druck

Von Gunnar Sohn

Frankfurt am Main/Düsseldorf, www.ne-na.de – Eine Lücke bei der Breitbandkommunikation könne sich nach einem Bericht der FAZ sehr schnell zur Vermögenslücke auswachsen. „In Gemeinden ohne Anbindung an das schnelle Internet sind Grundstücke und Häuser in aller Regel nur mit hohen Abschlägen zu verkaufen – wenn sich überhaupt noch ein Interessent findet“, beschreibt Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) http://www.dstgb.de, das Dilemma in vielen Dörfern und Kleinstädten.

„Trotz einer theoretischen DSL-Verfügbarkeit von rund 90 Prozent der Haushalte haben nach wie vor rund 3200 Gemeinden in Deutschland keinen Zugang zu schnellen Datenleitungen. Schon heute wandern Unternehmen und Freiberufler, die zunehmend auf einen schnellen Internetzugang angewiesen sind, aus den benachteiligten Regionen ab, andere Unternehmen siedeln sich in Gegenden ohne bezahlbaren Breitbandanschluss gar nicht erst an. Arbeitsplätze und Finanzkraft gehen verloren. Bei vielen Bürgermeistern wächst deshalb der Druck, technologisch aufzurüsten. Die Anbindung solcher Gebiete an eine Festnetzlösung ist aufgrund der Leitungslängen oder der notwendigen Infrastrukturaufrüstung technisch zu aufwändig und wirtschaftlich zu teuer. Daher ist hier der Einsatz des digitalen Richtfunks eine sinnvolle und wirtschaftlich eindeutig bessere Alternative. Pro Woche haben wir bestimmt zwei bis drei Bürgerversammlungen, wo wir das vorstellen“, sagt Peter Stroetmann, Bereichsleiter Vertrieb des Geschäftsbereiches Systeme und Projekte der NT Plus AG http://www4.ntplus.de.

Richtfunkstrecken könnten nach Erfahrungen von Mehdi Schröder, Vice President Enterprise der Ericsson GmbH http://www.ericsson.com/de/ in Düsseldorf, sehr rasch in Betrieb genommen werden, so dass der Anwender bei guter Projektplanung und Installation bereits nach rund sechs Wochen die Verbindung nutzen kann. „Die Investition in das Richtfunk-Equipment rechtfertigt und amortisiert sich schnell, da keine hohen laufenden Kosten wie bei Standleitungen entstehen. So amortisiert sich – ungeachtet der Kosten für Management, Service und Reparatur – eine Richtfunkstrecke über MINI-LINK von 10 Kilometern, bereits nach zwölf Monaten, bei zu erwartenden Laufzeiten von fünf Jahren oder mehr. Ein weiterer Aspekt der Leistungsfähigkeit von Richtfunk ist die Verfügbarkeit und Betriebssicherheit. Bei professionell geplanten Richtfunkstrecken liegt die Verfügbarkeit der Funkverbindung bei über 99 Prozent. Im lizenzierten Bereich sind die Frequenzen fest zugewiesen und keine Störungen durch andere Teilnehmer zu erwarten. Darüber hinaus erweisen sich Richtfunkssysteme als besonders zuverlässig. So erreicht unser MINI-LINK-System eine mittlere Betriebsdauer von mehr als dreißig Jahren. Da Richtfunk originär aus dem militärischen Bereich kommt, liegt es auf der Hand, dass man hier eine höhere Sicherheit hat als bei öffentlichen Netzen“, weiß Schröder.

Lukrativ seien Managed Service-Angebote, also Richtfunk-Dienste, wo man zu rein variablen Kosten für den Kunden Richtfunkstrecken aufbaut und betreibt. „Zu solch einem Schritt hat sich kürzlich die Deutsche Telekom entschlossen, die ihr Richtfunknetz an Ericsson ausgegliedert hat. Unser Geschäftsmodell sieht vor, die Richtfunkkapazitäten auch anderen Unternehmen und Behörden anzubieten. Damit entfallen die Management- und Überwachungskosten für den Anwender. So kann ein Anwender bei einem Betreiber von Funk-Access-Netzen bei entsprechender Netzabdeckung Teilnehmerverhältnisse auf ähnliche Weise abschließen, wie es im Mobilfunk oder DSL-Umfeld üblich ist“, skizziert Schröder die Vorteile des Richtfunks.

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Geschrieben am 27.11.2007 von admin in * Allgemein.