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Manifest von Heiligenroth: Kritischen Wissenschaftsdiskurs zur Klimafrage nicht unterbinden

UN-Modellrechnungen rechtfertigen keinen ideologischen Glaubenskrieg

Heiligenroth, www.ne-na.de – Szenarien über die zukünftige Klimaentwicklung werden heute vom UN-Weltklimarat (IPCC) erstellt. Die Regierungen der Welt haben sich seit Rio 1992 zum Handeln gegen den „menschengemachten Klimawandel“ verpflichtet. Alle Maßnahmen beruhen auf der These, dass zusätzliches Kohlendioxid in der Atmosphäre seit Beginn der industriellen Revolution ab dem 19. Jahrhundert zu einer Erwärmung im 20. Jahrhundert geführt hat. Grundlage sind unter anderem wenige gemessene Temperaturdaten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, Kohlendioxid-Daten ab Mitte des 20. Jahrhunderts und Aussagen aus Computermodellen. „Alle naturwissenschaftlichen Grundgesetze belegen jedoch den umgekehrten Zusammenhang, nämlich dass die Temperatur die Ursache für eine Freisetzung von Kohlendioxid ist. Der Tagesgang des Kohlendioxid, die jahreszeitliche Schwankung und die nachgewiesene Zeitverzögerung der CO2-Ausgasung zeigen den eindeutig von der Temperatur gesteuerten Vorgang“, so der Frankfurter Wissenschaftsjournalist Edgar Gärtner http://www.gaertner-online.de.

Dementsprechend finde man auch in der 600 Millionen Jahre langen Klimageschichte keinen Hinweis auf eine ursächliche Erwärmung durch Kohlendioxid. „Die mittlere Kohlendioxid-Konzentration der Luft beträgt zur Zeit 380 ppm (Teile pro Million) und ist derart gering, dass allein dies schon eine dominante Einflussnahme ausschließt. Der durch den Menschen produzierte Anteil beträgt heute ca. 1% davon, so dass nur 3,8 ppm ( also 0,00038 Prozent) nach der Treibhausthese zur Erwärmung beitragen sollen. Dies ist physikalisch unmöglich. Wettervorhersagen sind bis heute kaum mehr als drei Tage gültig und beruhen nicht auf der Berechnung von Strahlungsverhältnissen, sondern ausschließlich auf wetterbestimmende Größen, wie Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und weitere Parameter. 71 Prozent der Erdoberfläche sind Ozeane, die den größten Wärme- und Kohlendioxid-Regulator darstellen. Dagegen sind die menschlichen Einflüsse auf Städte und Landnutzung vernachlässigbar. Da Klima vereinfacht Wetterstatistik ist und astrophysikalische Faktoren das Klima nachweislich wesentlich beeinflussen, hat der Mensch keinen Einfluss auf das globale Klima“, so der Einwand von Gärtner. Anerkannte Rekonstruktionen der Temperaturverläufe und des Kohlendioxid-Gehaltes der Atmosphäre zeigen nach seiner Ansicht einen völlig unabhängigen Verlauf beider Parameter. Die mittlere Temperatur der Erde betrug 22 Grad, unterbrochen von vier globalen Kaltzeiten im 150 Millionen Jahre Zyklus. „Wir leben heute in einer solchen globalen Kaltzeit. Über einen Zeitraum von 600 Millionen Jahren fiel die Kohlendioxid-Konzentration von rund 6000 ppm unregelmäßig auf die heutigen 380 ppm. Eine Korrelation zwischen Kohlendioxid-Anstieg und dadurch bedingter Temperaturerhöhung ist nicht zu erkennen. Umgekehrt jedoch nimmt bei einer Temperaturerhöhung die Kohlendioxid-Freisetzung zu“, weiß Gärtner.

Auch in den letzten 10 000 Jahren seit der Eiszeit sank die Temperatur um mehrere Grad und schwankte regelmäßig zwischen Warm- und Kaltzeiten bei einem von der IPCC unterstelltem linearen Kohlendioxid-Konzentrationsverlauf, woraus zu schließen sei, dass sich die Prognose eines Treibhauseffektes nicht begründen lässt. Die letzte kleine Eiszeit sei genau so gut historisch dokumentiert, wie die mittelalterliche Warmzeit oder die römische Warmzeit. „Kein Computermodell kann bis heute auf der Basis der Erwärmung durch Kohlendioxid die Klimaschwankungen der letzten 1000, 10 000 oder 600 Millionen Jahre simulieren. Hannibal konnte in der ausgehenden römischen Warmzeit mit Elefanten die Alpen überqueren und die Römer gruben in den Alpen in 2800 m Höhe nach Eisen und anderen Erzen. Eis begrub im Laufe der Geschichte die Stolleneingänge, erst im Mittelalter und in der modernen Warmzeit kamen sie wieder zum Vorschein. Bis heute wächst kein Weizen auf Grönland außerhalb Gewächshäusern wie es im Mittelalter zur Zeit der Besiedlung durch die Wikinger der Fall war. Auch die viel höheren Baumgrenzen in den Gebirgen Europas, Asiens und Nordamerikas sind ein Beispiel dafür. Nie mehr seit dem Ende der kleinen Eiszeit sind die Flüsse und Kanäle Hollands und Englands länger zugefroren und die Gletscher, die bis dahin gewachsen sind, zogen sich entsprechend des Zyklus bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wieder zurück. Seit einigen Jahren fällt die Temperatur wieder und die Gletscher der Südhalbkugel wachsen wieder“, so Gärtner. Ideologisch vorgegebene Ziele, dass das von Menschen gemachte Kohlendioxid Verursacher einer Klimakatastrophe sei, basieren nach seiner Meinung auf unzulänglichen Klimamodellen durch Weglassen wichtiger Parameter, einseitigen Interpretationen wissenschaftlicher Erkenntnisse und Ausgrenzen kritischer Wissenschaftler. „Sie rechtfertigen nicht Aufwendungen von zig Billionen Euro, die der Volkswirtschaft schaden und der Umwelt nicht nützen“, sagt Gärtner, der zu den Mitunterzeichnern des Klimamanifestes von Heiligenroth zählt. Es warnt davor, unter dem Deckmantel einer heraufbeschworenen „Klimakatastrophe“ Maßnahmen zu ergreifen, „die unserer Umwelt nicht nützen und volkswirtschaftlichen Schaden anrichten“.


Geschrieben am 02.10.2007 von admin in * Allgemein.