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Neue Unternehmer sucht das Land

Neue Unternehmer sucht das Land

Köln/Berlin, 26 März 2009, www.ne-na.de – Das Interesse an Selbständigkeit hat in den Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland nachgelassen. Noch 2008 gingen beispielsweise die Gründungen von Kleinunternehmen um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt. Allerdings zeigen Erfahrungen aus der Vergangenheit, dass in Phasen eines wirtschaftlichen Abschwungs das Interesse an Existenzgründungen wieder ansteigt. Viele qualifizierte und hochqualifizierte Angestellte sowie Menschen aus den mittleren und höheren Führungsebenen suchen in solchen Zeiten neue Herausforderungen und Perspektiven. „Das rege Interesse an der Boss-Challenge ist ein Indiz für die Richtigkeit dieser Annahme“, so Horst Becker, Geschäftsführer der ISOTEC Franchise-Systeme GmbH und Initiator der „Boss-Challenge” http://www.boss-challenge.de.

Da der Wettbewerb mit der Fragestellung „Was macht den Unternehmer der Zukunft aus?” verbunden sei, beteiligen sich zahlreiche prominente Vertreter aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft an der Wertediskussion: Der Ex-BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel, die Unternehmensberaterin und Publizistin Professor Gertrud Höhler, BVMW-Präsident Mario Ohoven, CDU-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach, Dr. Hans-Joachim Schabedoth vom DGB oder Bane Knezevic, Vorstandsvorsitzender Mc Donald’s Deutschland.
Jungunternehmer sollten sich vom derzeitigen Krisenszenario nicht einschüchtern lassen, rät der Personalexperte Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash http://www.harveynash.com/de in Düsseldorf. Mit Verweis auf die Forschungsarbeit von Gerd Gigerenzer, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschunghttp://www.mpib-berlin.mpg.de, plädiert er dafür, stärker seiner Intuition zu folgen. Auf diesen Trick griff beispielsweise der kanadische Starpianist Glenn Gould zurück, über den Gigerenzer in seinem Buch “Bauchgefühle” berichtet: Als Gould kurz vor einem Konzert einmal nichts zustande brachte, weil er nervös versuchte, sich auf die Musikstücke zu konzentrieren, schaltete er kurzerhand Staubsauger, Fernseher und Radio in seiner Wohnung ein. Er nahm sich selbst die Möglichkeit, auf seine Spielweise zu achten, und plötzlich gingen ihm die Stücke wie traumwandlerisch von der Hand.

„Rasches Handeln und spontane Entscheidungen sind vor allen Dingen in turbulenten und unübersichtlichen Zeiten wichtig. Das gilt besonders für Existenzgründer. Da helfen die Rationalitätsmythen von Controlling-Freaks und Statistikbesessenen nicht weiter. Die können eigentlich nur im nachhinein Dinge erklären. Ihre Prognosekraft hat den Wert von Tageshoroskopen“, kritisiert Nadolski. Neue Produkte, Märkte oder Trends könne man nicht am Reißbrett entwerfen. Gerade in turbulenten Zeiten brauche Deutschland mehr Unternehmerinnen und Unternehmer, die Arbeits- und Ausbildungsplätze in zukunftsfähigen Wirtschaftsbereichen schaffen und damit den strukturellen Wandel vorantreiben, so Mittelstandspräsident Ohoven. „Die Unternehmerlücke kann nur dann geschlossen werden, wenn die vielgestaltigen Gründungshemmnisse möglichst schnell und vollständig beseitigt werden und eine breite Gründerwelle im selbstständigen Mittelstand ausgelöst wird. Im OECD-Vergleich rangiert die deutsche Selbstständigenquote nur im Mittelfeld. In den kommenden Jahren wird die Gründungsintensität aufgrund des demografischen Wandels noch weiter zurückgehen. Mehr junge Menschen müssen dazu motiviert werden, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen“, fordert Ohoven. Sie dürften dabei mit den unvermeidbaren Risiken nicht allein gelassen werden. „Innovative Unternehmensideen müssen mehr zählen als die banküblichen Sicherheiten. Beim Scheitern einer Unternehmensgründung muss es die Möglichkeit der zweiten Chance geben. Deutschland braucht eine neue Kultur der Selbstständigkeit. Die Bereitschaft zu unternehmerischer Tätigkeit ist in der Bevölkerung vorhanden, jedoch müssen die Bedingungen so sein, dass aus der Bereitschaft auch Entschlossenheit wird“, sagt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft.

Die Kernforderungen des BVMW lauten daher: Verbreitung eines positiven Unternehmerbildes in der Gesellschaft durch gezielte Aufklärung an Schulen und Hochschulen; Errichtung weiterer wirtschaftswissenschaftlicher Lehrstühle mit dem Schwerpunkt Unternehmensgründung an Hochschulen; Stärkere Förderung von Start-Ups; Reduzierung und Vereinfachung der Genehmigungsverfahren; Einrichten einer einzigen Anlaufstelle (one-stop-agency) in den Kommunen; generelle Steuerbefreiung für Existenzgründungen für die ersten drei Jahre; Ausbau der Eigenkapitalhilfe für Existenzgründer und größere Transparenz und Zielorientierung in der Gründungsförderung.

Beim Boss-Chanllenge-Wettbewerb werden die Teilnehmer seit Mitte März einem Kompetenztest unterzogen, den man online bearbeiten muss. Sie werden einmal wöchentlich in Fallbeispielen mit typischen Herausforderungen für einen Unternehmer konfrontiert. Mitarbeiterführung, Kundenorientierung, Intelligenz und Werteorientierung stehen dabei im Mittelpunkt der zu lösenden Aufgaben. Die zehn Besten qualifizieren sich dann zur zweiten Stufe, einem öffentlichen Wettbewerb am 6. Juni 2009 in Bayern. Dabei stehen Aufgaben zu Intelligenz, Mut, Teamgeist und Ausdauer im Zentrum. Eine prominente Jury wird die Leistungen bewerten. Die zehn Teilnehmer qualifizieren sich mit ihrer jeweiligen Punktzahl für die dritte und entscheidende Stufe: das große Finale am 12. September 2009. Dem Gewinner des letzten sportlichen Wettbewerbs, einem Orientierungslauf mit weiteren Herausforderungen, winken dann 10.000 Euro als Startkapital für seine Selbständigkeit und eine professionelle Beratung für den Einstieg ins Unternehmertum. Anmeldungen für den Gründerwettbewerb sind noch bis zum 10. April 2009 unter http://www.boss-challenge.de möglich.

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Geschrieben am 27.03.2009 von admin in * Allgemein.