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Polymorphismusdiagnostik als Vorsorgemedizin der Zukunft

Mit gesunder Ernährung „schlechte“ Gene neutralisieren

Hamburg/Köln – Gesunde Ernährung lässt sich nicht mit pauschalen Ratschlägen erzielen. Forscher gehen jetzt den Genen auf den Grund und wollen Schluss machen mit Mythen rund um das Thema Essen. Die Alternative zu pauschalen Tipps à la „Fisch ist gesund“ oder „Vom Biertrinken bekommt man einen Bierbauch“ sei die Polymorphismusdiagnostik, schreibt das Magazin Stern http://www.stern.de. Wissenschaftler sehen hierin die Vorsorgemedizin der Zukunft. Allerdings kostet die Polymorphismusdiagnostik heute sehr viel Geld: Ein Patient muss zwischen 200 und 1.150 Euro aufbringen. Krankenkassen übernehmen diese Zahlungen in der Regel nicht; Ausnahmen bestehen, wenn eine medizinische Indikation vorliegt.

„Jeder Mensch hat unterschiedliche Gene, die Ernährung sollte diese Unterschiede berücksichtigen“, sagt Michael Klentze. Er betreibt in München das erste Institut, dass diese Gendiagnose anbietet. Klentze arbeitet auch als medizinisch-wissenschaftlicher Berater des Anti-Aging-Instituts in München http://www.anti-aging-med.de/DE/frame_main.htm. Der Facharzt für Gynäkologie und Psychotherapeutische Medizin absolvierte seine Ausbildung als Anti-Aging Arzt in den USA an der Harvard Universität. Als Präsident des Medical Council for Ageing Research and Education (ECARE) http://www.ecare-antiaging.de/site2/index.html und Vorstand der American Academy of Anti-Aging- Medicine http://www.worldhealth.net ist er mitverantwortlich für Ausbildung und Forschung in der Anti-Aging Medizin in den USA und repräsentiert hier die „ganzheitsmedizinischen Grundlagen“ der amerikanischen Anti-Aging Medizin.

Wer sich gesund ernähre, so Klentze, könne seine schlechten Gene neutralisieren. Allerdings bringt eine genaue Analyse auch manche Wunschträume zum Platzen: Manche Menschen können noch so viel trainieren. Einen Waschbrettbauch werden sie nie erreichen, da dies nicht in ihren Genen angelegt ist. „Millionen Deutsche sind übergewichtig. Sicherlich haben die Gene einen messbaren Einfluss auf die Gesundheit und Ernährungsgewohnheiten des Menschen“, sagt der Kölner Ernährungsexperte Ulrich Overdiek. Sein Unternehmen Vivamangiare Wellfood http://www.vivamangiare.de richtet sich nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung aus. „Abseits der genetischen Determination kann und sollte sich jeder Mensch um eine gesunde Ernährung kümmern. Dazu gehört eine vielfältige Ernährungsweise mit reichlich Getreideprodukten und Kartoffeln, viel Gemüse und Obst, wenig Fett, reichlich Flüssigkeit und ausreichender Bewegung. Es wäre daher bequem zu sagen: Meine Gene bestimmen sowieso alles voraus. Selbstverständlich muss man immer differenzieren, wenn man Ratschläge zur gesunden Lebensweise erteilt. Doch bestimmte Gesetzmäßigkeiten ausgewogener und gesunder Ernährung treffen auf einen Großteil der Bevölkerung zu.“


Geschrieben am 20.08.2007 von admin in * Allgemein.