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Spieglein, Spieglein an der Wand – gut, wenn er genutzt wird!

Köln, 25. Januar 2010 – Stewardessen haben sie, Kapitäne tragen sie, Köche nutzen sie und sogar Kellner schmücken sich damit: Die schicke Kleidung passend zum Beruf. Nicht selten schauen junge Frauen dem schmucken Soldaten in Tarnfarben hinterher, wenn er mit seinen Kameraden auf dem Weg in die Kaserne ist. Oder verkleiden sich selbst gerne an Karneval als hübsches Zimmermädchen. Doch fällt der Blick beim Einkauf auf die Verkäuferin hinter der Theke oder den Studenten beim Regalauffüllen, so ist der vielgetragene Kittel oft nicht sonderlich ansehlich. Kein Wunder, dass das Kostüm „der Verkäufer“ in den Karnevalsläden nicht wirklich vertreten ist. Da geht man doch lieber als Müllmann.

Dabei gilt das Aussehen und Auftreten im Berufsalltag als Einzelhändler im Lebensmittelhandel als Aushängeschild des Betriebes, „denn gerade, wenn man mit Lebensmitteln umgeht, verlangt der Kunde ein sauberes, einwandfreies und adrettes Erscheinungsbild.“, schreibt die Blick ff delikat http://www.blmedien.de im November 2009. Doch was tun mit dem in Firmenfarben strahlenden und figurtechnisch unförmig geschnittenen Kittel? Hier gilt es auch die Geschäftsführer in die Kleiderfrage mit einzubeziehen. „Die Arbeitgeber sollten bei der Arbeitskleidung nicht ausschließlich ans Corporate Design denken, sondern auch die einfachen Regeln der Kleidersprache berücksichtigen. So stehen grelle Farben den wenigsten Menschen und künstliche Fingernägel erschrecken, vor allem wenn Sie länger als jede Gabel sind.“, kritisiert Claudia Gross, Director Global Marketing & Communication bei Bizerba, auf ihrem Blog http://claudiagross1.wordpress.com.

Tipps und Tricks, wie man auch in Arbeitskleidung schick und kompetent wirkt, gibt es in Seminaren für Stil- und Imageberatung – die auch für Firmenkleidung angeboten werden. Hier wird gezeigt, dass mit wenigen, gekonnten Handgriffen, der richtigen Berufskleidung und der passenden Haltung für Aufsehen gesorgt werden kann. „Denn moderne Berufskleidung bietet nicht nur dem einzelnen Mitarbeiter die Möglichkeit, sich attraktiv zu präsentieren , sondern sie ermöglicht es auch dem Unternehmen, in einem stärker werdenden Wettbewerb individuelle, firmenspezifische Akzente zu setzen.“, kommentiert die Blick ff delikat. „Die Berufskleidung ist die textile Visitenkarte des Unternehmens. Sie fördert nicht nur den Wiedererkennungswert, sondern sorgt für eine effektive Werbung in der Öffentlichkeit und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter.“, so das Magazin. Wer nicht viel Geld für ein Seminar ausgeben möchte, kann mit Accessoires und ein wenig Make-up experimentieren um seine Individualität zu unterstreichen. Nur wer sich wohl in seiner Haut fühlt kann entspannen, tritt sicher auf und wirkt auf andere überzeugend. Der Spiegel im Pausenraum muss nun auch nicht mehr ignoriert werden, sondern der Blick hinein entlockt ein Lächeln. Schließlich lassen sich die Kunden lieber von einer Verkäuferin bedienen, die ihnen gepflegt und strahlend entgegentritt.

Redaktion
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Geschrieben am 26.01.2010 von admin in * Allgemein.